Impressum

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Worauf müssen Sie vor Behandlungsbeginn achten?

1) Ärztliche Verordnung

Für Ihre Behandlung benötigen Sie eine ärztliche Verordnung. Diese erhalten Sie vom Arzt Ihres Vertrauens, der zur Ausstellung dieser Verordnung berechtigt ist. Die Verordnung muss folgendes beinhalten:
Physiotherapie
  • Persönliche Daten
  • Medizinische Diagnose
  • Die verordnete Behandlung
  • Die Anzahl der Behandlungseinheiten
Psychotherapie
  • Persönliche Daten
  • Medizinische Diagnose
  • Die verordnete Behandlung
Vom Erfordernis einer ärztlichen Verordnung kann Abstand genommen werden, wenn Sie die Leistung in der Fachpraxis zur Prävention (ohne Kassenverrechnung) in Anspruch nehmen.

2) Verrechnung der Behandlungskosten

Die Kosten der Behandlung bemessen sich nach einer Kombination aus Einzelleistung, benötigter Zeit und eventuell für die Behandlung benötigtem Material und werden Ihnen bei Behandlungsbeginn bekannt gegeben. Ihr/e PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin hat keinen Vertrag mit Ihrem Krankenversicherungsträger. Sie begleichen die Kosten mit Ihrer behandelnden PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin als WahltherapeutIn und suchen bei ihrem zuständigen Krankenversicherungsträger um teilweise Rückersatz gemäß dem Kassentarif an.

Wie suchen Sie bei Ihrem Krankenversicherungsträger um Rückersatz der tarifmäßigen Behandlungskosten an?
Nach Ende der Therapie (spätestens nach 10 Terminen) wird vom Therapeuten die Honorarnote über die Gesamtkosten der Behandlungssitzungen ausgestellt und Ihnen mit der ärztlichen Verordnung ausgehändigt. Sie haben die Möglichkeit einer Barzahlung oder überweisung. Bezüglich einer überweisung sind auf der Honorarnote genauere Informationen, wie überweisungskontonummer, Verzugszinsenverrechnung angeführt.

Den eingezahlten Beleg und die ärztliche Verordnung sollten Sie bei Ihrem Krankenversicherungsträger einreichen. Ihr Krankenversicherungsträger benötigt Ihre Kontonummer für eine überweisung des gemäß Kassentarif zum Kostenersatz gelangenden Betrages.

Behandlungskosten:
Preiserhöhungen richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben. änderungen sind vorbehalten und sind abhängig von den jeweiligen Kostensteigerungen.

Physiotherapie:
  • € 40,-- pro Einheit á 30 Minuten
  • Bei Hausbesuche werden zusätzlich € 0,52/km verrechnet
    • Rückerstattung seitens der Kassen:

      € 15,33 (Heilgymnastik und Heilmassage)

      € 17,40 (Heilgymnastik)

      Bei Hausbesuch zusätzlich € 0,52/km

Osteopathie: keine Kostenrückerstattung durch Ihren Krankenversicherungsträger
  • € 100,-- pro Einheit á 60 Minuten
Lymphdrainage:
  • € 50,-- pro Einheit á 45 Minuten
    • Rückerstattung seitens der Kassen:

      € 15,80

Neurophysiologische Behandlung:
  • € 50,-- pro Einheit á 45 Minuten
    • Rückerstattung seitens der Kassen:

      € 20,37

K-Taping: keine Kostenrückerstattung durch Ihren Krankenversicherungsträger
  • Kleines Taping: € 10,--
  • Mittleres Taping: € 15,--
  • Großes Taping: € 20,--
  • zusätzliche € 10,-- Zeitaufwand, wenn keine zusätzliche Physiotherapeutische Behandlung erfolgt.
Psychotherapie:
  • Einzeltherapie:
  • Paartherapie:
    • Rückerstattung seitens der Kassen:

      Einzeltherapie für 50 Minuten € 21,80

      Einzeltherapie für 30 Minuten € 12,72

      Gruppentherapie für 90 Minuten € 7,27

      Gruppentherapie für 45 Minuten € 5,09

3) Chefärztliche Genehmigung

Ihr Krankenversicherungsträger übernimmt einen Teil der Behandlungskosten. Dazu benötigen Sie eine Bewilligung der ärztlichen Verordnung durch die chefärztliche Abteilung Ihrer zuständigen Krankenversicherung. Damit bewilligt der Krankenversicherungsträger die Rückerstattung der anteiligen Kosten nach erfolgter Durchführung der Behandlung.

4) Befunde

Eine fachgerechte Behandlung erfordert eine ausführliche Erstbegutachtung. Dabei ist Ihr/e PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin auf Ihre Mithilfe angewiesen. Daher werden Sie gebeten, zum ersten Termin alle relevanten Befunde mitzubringen.

2. Wie gestaltet sich der Ablauf der Therapie?

1) Persönliche Einzelbetreuung

Ihr/e PhysiotherapeutIn, PsychotherapeutIn steht für die Dauer der Behandlung ausschließlich Ihnen zur Verfügung. Sie/er ist Ihr Ansprechpartner in organisatorischen und fachlichen Fragen der Behandlung.
Mit ihr/ihm vereinbaren Sie die für sie wichtigen Bereiche, wie:
  • Wohin? - Behandlungsziel
  • Was? - Maßnahmen der Behandlung
  • Wann? - Behandlungstermine
  • Wie lange? - Behandlungsdauer
  • Wie häufig? - Behandlungsfrequenz
  • Bis wann? - Behandlungsumfang
  • Wie viel? - Kosten der Behandlung

2) Ihre Behandlung

Die Leistung Ihrer/s PhysiotherapeutIn, PsychotherapeutIn setzt sich zusammen aus allen unmittelbar mit und für Sie erbrachten Maßnahmen wie insbesondere:
  • Persönliche und individuelle Behandlung einschließlich Befunderhebung und Beratung
  • Behandlungsbezogene Administration
  • Für die Behandlung notwendige Vor- und Nachbereitung, wie z.B.
    Herstellung, Anpassung und Bereitstellung individuellen Therapiematerials
  • Dokumentation
  • Verfassen von individuellen Befunden zur Vorlage bei diversen Stellen, wie Krankenversicherungsträgern, behandelnden Arzt, privaten Versicherungsträgern und ähnlichen Stellen.
Mit Ihrer Unterschrift im Anschluss an eine Behandlungssitzung bestätigen Sie die Inanspruchnahme der Behandlung. Dies ist eine Voraussetzung für die Kostenübernahme durch Ihren Krankenversicherungsträger.

Ihr/e PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin ist ein Begleiter auf Ihrem ganz persönlichem Weg und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Im Rahmen der Erstbegutachtung, Erstanamnese, werden Behandlungsziel und -maßnahmen mit Ihnen besprochen und vereinbart. Eine erfolgreiche Behandlung setzt voraus, dass Sie Ihrer/m PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin Auskunft geben über Ihren Gesundheitszustand und die mit den aktuellen Beschwerden in Zusammenhang stehenden sowie bisher vorgenommenen Untersuchungen und Behandlungen. Ihr/e PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin unterstützt Sie dabei durch gezielte Fragestellungen.

Zur Erreichung des bestmöglichen Behandlungserfolges ist dabei Ihre Mithilfe unentbehrlich. Mithilfe kann bedeuten bestimmte Handlungsanleitungen zu befolgen, erlernte übungen zu wiederholen oder gewisse Handlungen zu unterlassen.

Erhält Ihr/e PhysiotherapeutIn den Eindruck, dass der Behandlungserfolg z.B. mangels Ihrer Mithilfe unerreichbar erscheint, wird Sie Ihr/e PhysiotherapeutIn, darauf ansprechen und versuchen, Lösungen mit Ihnen zu erarbeiten oder wenn erforderlich, die Behandlung beenden.

3) Grundsätze der Behandlung

  • Gesetz:
    • Die Behandlung erfolgt in übereinstimmung mit den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere dem Bundesgesetz über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD), des Psychotherapiegesetzes in der jeweils geltenden Fassung.
  • Wissenschaft:
    • Ihr/e PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin orientiert sich an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
  • Selbstbestimmung:
    • Ihr/e PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin unterbreitet Ihnen auf der Grundlage der ärztlichen Verordnung und der Erstbegutachtung einen Behandlungsvorschlag. Es obliegt Ihnen dieses Angebot anzunehmen oder Anpassungen mit Ihrer/m PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin abzusprechen.
  • Verschwiegenheit:
    • Alle Informationen, die Sie Ihrer/m PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin geben unterliegen der absoluten Verschwiegenheitspflicht. Ohne Ihr Wollen werden diese Informationen keiner anderen Person weitergegeben. Sollte sich eine Informations- weitergabe aus medizinisch-therapeutischen Gründen als sinnvoll und notwendig erweisen, wird sich Ihr/e PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin mit Ihnen darüber beraten. Dasselbe gilt für die aus gesetzlichen Gründen verpflichtende Dokumentation.

3) Dokumentation

Ihr/e PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin ist gesetzlich zur Dokumentation der therapeutischen Maßnahmen verpflichtet. Die Dokumentation steht im Eigentum Ihrer/s PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin. Auf Ihr Verlangen können Sie Einsicht in die physiotherapeutische Dokumentation nehmen und gegen Kostenersatz Kopien erhalten. Nach Beendigung der Behandlung verbleibt die Dokumentation bei Ihrer/m PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin.

3. Wann endet die Behandlung?

Die ärztliche Verordnung und Ihr Krankenversicherungsträger begrenzen den Umfang der Behandlung. Sollte die Behandlung darüber hinaus notwendig sein, benötigen Sie eine neue ärztliche Verordnung (Vorgehensweise, siehe Punkt 1. Worauf müssen Sie bei Behandlungsbeginn achten?). Eine Verlängerung der Psychotherapie erfordert ein von Ihrem Kostenversicherungsträger vorgelegtes Formular, dass mit Ihnen gemeinsam besprochen wird.

Die Behandlung endet üblicherweise im Einvernehmen zwischen Ihnen und Ihrer/m Therapeuten. Sowohl Ihnen als auch Ihrer/m PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin steht es darüber hinaus frei, die Behandlung jederzeit und ohne Angabe von Gründen abzubrechen. Ihr/e PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin wird sich insbesondere zum Abbruch der Behandlung entscheiden, wenn sie/er der Meinung ist, dass die Behandlung nicht zum gewünschten beziehungsweise vereinbarten Erfolg führt oder medizinisch-therapeutisch andere Behandlungsmaßnahmen angezeigt sind. Dasselbe gilt, wenn beispielsweise Ihrer/m PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin die Behandlung aus therapeutischer Sicht nicht mehr verantwortbar ist oder Sie den vereinbarten Zahlungsmodus nicht einhalten. Bei vorzeitiger Beendigung gelangen jene Behandlungssitzungen zur Verrechnung, die Sie tatsächlich in Anspruch genommen haben. Eine Ausnahme stellen nicht rechtzeitig abgesagte Termine dar (siehe dazu anschließenden Punkt 4.)


4. Wie sagen Sie einen vereinbarten Behandlungstermin ab?

Können Sie einen vereinbarten Behandlungstermin nicht wahrnehmen, werden Sie ersucht, dies unverzüglich - spätestens aber werktags 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin - Ihrer/m PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin mitzuteilen. Andernfalls wird Ihnen der nicht wahrgenommene Termin, in der Höhe jener Kosten, die Sie auch bei durchgeführter Behandlung zu zahlen gehabt hätten, in Rechnung gestellt. Diese Kosten können nicht beim Krankenversicherungsträger geltend gemacht werden.

5. Allfälliges

Für Wertgegenstände und private Garderobe wird keine Haftung übernommen. Die Fachpraxis darf nur unter Aufsicht einer/s PhysiotherapeutIn, Psychotherapeutin benutzt werden. Es wird gebeten Haustiere außerhalb der Fachpraxis zu belassen.



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Martin Udermann
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